Das ursprüngliche Potential der Stimme entfalten

Die Stimme ist ein machtvolles Instrument, das Sie kennen sollten.
Je besser Sie die einzelnen Faktoren der Stimmgebung verstehen,  desto freier kann Ihre Stimme auf Sprechimpulse reagieren und desto sicherer und authentischer wirken Sie auf Ihr Gegenüber. Sie kommen an.

Wenn Sie bei  Vorträgen, Vorlesungen, Präsentationen, Versammlungen, Kundengesprächen, Konferenzen oder vor jeglicher anderen Art von Publikum auftreten und sprechen, sollten Sie fähig sein, Ihre Gedanken  klar und präzise durch eine klingende, raumfüllende Stimme frei und kraftvoll auszudrücken.

Doch Sie wissen sicher aus eigener Erfahrung, dass das nicht immer der Fall ist.
Gerade in Stresssituationen ist die Stimme oft heiser, kraft -und klanglos, leise, piepsig, brüchig oder gepresst. Das Publikum langweilt sich, schaltet ab. Sie  werden Ihren Fähigkeiten, Ihren Kompetenzen nicht gerecht und hinterlassen einen unprofessionellen  Eindruck.

Das können Sie ändern!

Um das Potential Ihrer Stimme voll auszuschöpfen, ist die Kenntniss über die Zusammenhänge des eigenen Stimmwerkzeugs (Atem als Kraftstoff für die Stimme, Zwerchfell, Zunge, Kiefer, Kehle, Resonanztäume, Stimmsitz) wesentlich. Erst dann können Sie frei auf Sprechimpulse reagieren und  Ihre Stimme klingt frei, kraftvoll und authentisch.

Mein Stimmtraining basiert auf der praktischen Erarbeitung und konkreten Umsetzung folgender vier Themenbereiche:

Die vier Säulen für einen effektiven Stimmgebrauch:

  1. Körperspannung/Körperpräsenz: Je elastischer und durchlässig unsere Muskulatur ist, desto geschmeidiger kann sie auf den fürs Sprechen nötigen schnellen Wechsel zwischen Spannung und Entspannung reagieren.
  2. Atem/Zwerchfell: Das Zwerchfell ist unser Atmungsmuskel. Es gibt einen maßgeblichen Unterschied zwischen der Ruheatmung und der Sprechatmung. Sprechen (und Singen) ist immer Ausatmung, (fokussierter Ausatem). Der danach blitzschnell reflektorisch einströmende Einatem ist der Kraftstoff für die nächste Stimmäußerung.
  3. Stimmkanal: Kiefer, Zunge und Gaumensegel sind prädestiniert, um Spannungen festzuhalten. Diese Blockaden verhindern das freie Strömen des Atms und somit das Klingen der Stimme. Die Kraft für die Stimme soll von der Atemmuskulatur (Zwerchfell, Bauch, -Brust, -Rückenmuskeln) und nicht von der Kiefer, -Zungen – oder Nackenmuskulatur kommen.
  4. Resonanzräume/Stimmsitz: Körperinnenräume, die während des Sprechens oder Singens vibrieren und somit den Ton verstärken. Auch für die Sprechstimme ist der Stimmsitz von Bedeutung. Damit die Stimme Glanz und Durchschlagkraft bekommt und elastisch zwischen laut und leise, zwischen Sprechen und Singen wechseln kann, ist es wichtig, die hohen Resonanzräume (Nasennebenhöhlen, Nase, Stirnhöhlen) sowohl für tiefe als auch für hohe Töne mitzubenutzen.

 

kraftvoll mit authentischer stimme überzeugen